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Material: Gürtel: 40% Polyester, 30% Polyether, 30% Polyamid
Tunika: 92% Polyester Mindestgehalt
Toga:85% Polyamid Mindestgehalt
Die Regierungsform im alten Ägypten war immer eine absolute Monarchie, an deren Spitze ein König, Pharao genannt, stand. Er wurde als lebender Gott angesehen, dazu bestimmt, nach einem scheinbaren Tode zu den anderen Gottheiten zu gelangen. Er trug den Namen "Sohn der Sonne". Der Pharao hatte die religiöse, politische und militärische Macht in ganz Ägypten inne. Ihm stand ein "Wesir" zur Seite, der das Haupt der Exekutive war. Die Maat - Weltenordnung - im religiösen, politischen, gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und künstlerischen Bereich zu fördern und zu vermehren, stellte die höchste Pflicht des Pharao und seiner Stellvertreter, der Beamten und Priester, dar. Des Pharaos Gottessohnschaft legitimierte ihn für sein Amt auf Erden, "alles was er befiehlt, wird Wirklichkeit", er ist Mensch aus dem Mutterleib und Gott von der Theologie her. Diese seine mystische Doppelnatur deuten viele tiefsinnige Geburtsszenen in den Mammisis, den Geburtshäusern der Tempel, von der Zeugung und Geburt eines Pharaos bis zu seiner Thronbesteigung. Zeitlebens hat er übermenschliche Fähigkeiten zu demonstrieren, um die Sicherung der göttlichen und weltlichen Herrschaft zu garantieren. Und dennoch haben die alten Ägypter ihre Könige immer auch als Menschen gesehen, losgelöst von verklärenden Königs-Theologien und hochtrabenden Redensarten, und es sind genügend beglaubigte Beispiele bekannt von Verschwörungen, Palast- und Haremsintrigen, Prozessen, Urteilen und weisen Mahnungen von aus Erfahrungen klüger gewordenen Königsvätern an ihre prinzlichen Nachfolger. Das Wort "Pharao" ist in Wirklichkeit die griechische Abwandlung eines ägyptischen Wortes, eine Umschreibung des ägyptischen Ausdrucks Per-aa, der "großes Haus" bedeutet. Im Alten Reich bezeichnete man so den königlichen Palast, in dem sich der Hofstaat des Herrschers aufhielt. Erst im Neuen Reich, von 1580 v. Chr. an, wird mit dem gleichen Wort "Pharao" auch die Person des Herrschers bezeichnet. Außer der offiziellen Titulatur und dem Namen Pharao besaßen die Könige von Ägypten noch andere Namen und Attribute. Das Wort Pharao war aber niemals Bestandteil der offiziellen Titulatur. Bevor der Ausdruck Pharao benutzt wurde, bezeichnete man den König mit den Worten "nisu", was man mit "König" übersetzen kann, "ity" - "Herrscher" und "neb" - "Herr". In offiziellen Texten kannten die Ägypter noch die Anrede "hem", was soviel bedeutet wie "Majestät". In der Hieroglyphenschrift wird dieses Wort mit einem Determinativ ergänzt. Dieser Ausdruck wurde auch vom König benutzt, der wenn er sprach, seine Sätze mit "hemi" - "Meine Majestät" begann. Wenn man den Pharao anredete, benutzte man die zweite Person, "hemek" - "Deine Majestät" oder die Höflichkeitsform hemef "Seine Majestät". Das Wort Pharao war aber niemals Bestandteil der offiziellen Titulatur. Das Aussehen des ersten und wichtigsten Mannes im Staat war genau festgelegt und ist auch überliefert. Die Stirn bzw. der Kopf war fast immer mit einer Krone und mit einem Tuch aus rechteckigen Stoffstreifen bedeckt (Nemes), das der König bzw., die Königin anstelle der Krone tragen konnte. Bei Festlichkeiten trug der König auch einen künstlichen Kinnbart. Ein Lendenschurz mit einem Gürtel und ein langer Mantel, sowie vergoldete Sandalen, die manchmal von einem Diener getragen wurden, vervollständigen sein Outfit.
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