Mittwoch, 28. Oktober 2009

Halloween Dekoration - Die Heimsuchung im eigenen Heim!

Wer zuhause richtig Halloween feiern will, der sollte auf zwei Dinge ganz besonders achten: Auf seine Verkleidung und auf die Gestaltung! Tipps für eine professionelle Maskerade und geeignete Verkleidung haben wir Euch ja schon gegeben. Was noch fehlt, sind Anregungen für eine richtig unheimliche Dekoration!

Natürlich ist Deko nicht gleich Deko. Der Teufel steckt nämlich wie so oft im Detail, das fängt schon bei der Beleuchtung an. Einfache Kerzen im dunklen Raum sind vielleicht einigermaßen romantisch, aber noch lange nicht gruselig. Da machen Kürbis- oder Totenkopf-Teelichte doch schon deutlich mehr her. Schwarzlicht hingegen eignet sich super, um verwegene Botschaften, die bei normalem Licht nicht zu sehen sind, sichtbar zu machen. Der Begrüßungsdrink sollte selbstverständlich nicht in langweiligen Gläsern ausgeschenkt werden. Besser sind Halloween-Kelche, Spinnen-Kelche oder solche, die von bekannten Horrorfilmen wie “Nightmare On Elm Street” inspiriert sind. Die machen nämlich auch auf dem Tisch viel mehr Eindruck als das zum Trinkgefäß umfunktionierte Senfglas. Auch am Buffet selbst kann man für ein schauriges Setting sorgen, z.B. mit Pudding in Form einer Hand. Außerdem gibt es viele makabere Rezepte, die ihre Wirkung nicht verfehlen.

Sind die Gäste mutig, macht Eure Deko ruhig blutig!

Ruhig Blut! Packt die schwarzen und orangenen Girlanden aus Omas Bastelkiste wieder weg, die locken doch sowieso keinen Höllenhund hinter dem Ofen vor. Viel besser ist es, wenn Ihr die Nebelmaschine anschmeißt und überall ambientische Hängedekorationen verteilt. Die passt nicht nur super zu den Zombabys, die Ihr anstatt Eures Lieblings-Kuscheltiers im Bett verteilen könnt, sondern auch zu Leichenteilen, die in sämtlichen Ecken der Wohnung gut platziert sind. Fiese Teile, wie ein abgetrenntes Bein oder ein paar einzelne, verstreute Finger erfüllen gewiss ihren Zweck. Eine abgehackte Hand lässt sich übrigens sehr gut mit blutigen Handabdrücken für die Fenster kombinieren. Und auch spezielles Fensterblut macht schon von draußen sichtbar, was die Gäste drinnen erwartet. Sehr wirkungsvoll für die gesamte Atmosphäre ist es zudem, schwarze Gardinen aufzuhängen und Wände oder Türen mit schwarzer Folie (große Müllsäcke sind prima) zu verhängen.

Für den Fall, dass Ihr Euer eigenes Haus bewohnt, sind Keller oder Dachböden absolut prädestiniert, um dort abstoßende Akzente zu setzen. Vielleicht steht dort ja noch ein ausgedienter Kühlschrank, in dem man das ein oder andere eklige Detail unterbringen kann. Wie wäre es mit ein paar abgehackten oder abgeschnittenen Körperteilen? Ein augenscheinlich gewaltsam vom Körper des Besitzers abgetrennter Fuß oder ein in der Tür klemmender, blutiger Arm ist doch super. Ein Schild mit dem Hinweis “Bedient Euch” oder “Pizza für Alle – Greift zu” wird die Leute schon locken. Ganz besonders perfide ist es natürlich, wenn sich ein Freiwilliger, der mit ordentlich Kunstblut besudelt ist, im ausgedienten Kühlschrank versteckt und die ahnungslosen Leute erschreckt.

Ein unheimliches Heim für Tiere

Um Eure Räumlichkeiten, in denen der Tod an Halloween praktisch allgegenwärtig ist, mit etwas “Leben” zu füllen, bieten sich Tiere an, die mit dem Jenseits in Verbindung gebracht werden. Schwarze Katzen etwa. Oder die gute alte Fledermaus, von der ein jeder erwartet, dass sie sich jeden Moment in Dracula höchstpersönlich verwandelt. Aber auch Ratten, ein Uhu oder eine Eule fühlen sich im schaurigen Ambiente sehr wohl. Genauso die pechschwarze Krähe. Apropos schwarz. Schwarze Rosen sind ebenfalls angenehm morbide. Wenn schon Fauna, warum nicht auch Flora?

Mit diesen Anregungen sollte sich Euer trautes Heim doch fürwahr in einen finsteren Folterkeller verwandeln lassen!

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Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 28. Oktober 2009 um 20:06 Uhr veröffentlicht.