

versandkostenfrei ab 20€ · riesige Auswahl direkt lieferbar · blitzschneller Versand +++ Express! Express! DE - CH - AT +++
Montag, 9. November 2009
Die Amerikaner machten es mit “Dungeons & Dragons” vor, deutsche Spieleentwickler konterten mit “Das Schwarze Auge”. Jahre vor computergenerierten Charakteren wurde mit Heft, Stiften und Würfeln eine neue Welt geschaffen: “Aventurien”. Nun feiert der greise Urahn der Fantasy-Rollenspiele sein 25-jähriges Jubiläum.
Im Grunde hat “Das Schwarze Auge” (DSA) sein Entstehen der gescheiterten Verhandlung zwischen den Herstellern von “Dungeons & Dragons” (D&D) und dem Münchner Spiele-Produzenten Schmidt zu verdanken. Ulrich Kiesow, Werner Fuchs und Hans Joachim Alpers arbeiteten gerade an einer deutschen Version von D&D, als sich Schmidt Spiele im November 1983 an deren Firma wandte. Man brauche bis April 1984 ein komplettes Rollenspiel mit allem Pipapo. Aus dem Nichts schufen die drei Karten, Regelwerk, Weltbeschreibungen und Abenteuerbände – und der Siegeszug von DSA nahm seinen Lauf. (Näheres zur Geschichte des Spiels auf www.spiegel.de)
Blöde Namen – riesiger Erfolg
Schon der Name “Aventurien” stieß vielen Fantasy-Fans unangenehm auf, Charakternamen wie Glombo von Wildfang oder Ardo von Eberstamm machten die Sache nicht unbedingt besser. Und dennoch: mit starkem mittelalterlichen Fokus und Beschreibungen, die den nordischen Heldensagen und der europäischen Geschichte entliehen waren, wurde DSA ein durchschlagender Erfolg. 100.000 verkaufte Boxen im ersten Jahr sprechen eine deutliche Sprache. Doch mit dem Boom des Computerspielezeitalters sank der Stern von Aventurien. Die Zahl der mit Stift und Papier bewaffneten Rollenspieler sank und auch die in den 90ern folgenden DSA-Computerspiele konnten den Trend nach unten nicht mehr stoppen. Wären da nicht die Fans gewesen. Im Netz gibt es das “Wiki Aventurica“, deren 20.000 Artikel bereits 25 Millionen mal aufgerufen wurden und DSA-Rechteinhaber Werner Fuchs lässt den Anhängern komplett freie Hand.
Das Comeback mit “Drakensang”
Dieser fanatischen Fangemeinde ist es sicherlich auch zu verdanken, dass mit “Drakensang” im letzten Jahr erstmal ein relevantes Computerspiel aus dem DSA-Kosmos auf den Markt kam. 150.000 verkaufte Exemplare allein in Deutschland, zusätzliche 300.000 im Ausland und die Auszeichnung als “Bestes Deutsches Spiel 2008″ kann man jedenfalls ohne weiteres als relevant bezeichnen. Mit “Drakensang: Am Fluss der Zeit” erscheint im Februar 2010 dankenswerterweise bereits der Nachfolger, der als Prequel 23 Jahre vor der Drakensang-Geschichte angesiedelt ist. Mit verbesserter Grafik, modifizierbaren Charakteren und liebevoll gestalteten Welten taucht Ihr einmal mehr in die fantastischen Welten von Orks, Piraten und Eiselfen ein und begleitet als junger Lehrling den Zwerg Forgrimm auf den Weg zu Eurer Abschlussprüfung. Noch bis zum 6. Dezember könnt Ihr Euch „Drakensang: Am Fluss der Zeit“ als persönlich gestaltete Sonderedition sichern, der noch zahlreiche zusätzliche Features beigefügt sind.
Und übrigens: die Filmrechte zu “Das Schwarze Auge” wurden unlängst an eine Produktionsfirma verkauft…
Der Trailer zur diesjährigen Gamescom:
Das Intro:
Mehr Infos: www.drakensang.de | www.dtp-entertainment.com
Kommentar schreiben oder Trackback einrichten.
Es gibt keinen Kommentar zu “25 Jahre "Das Schwarze Auge" – neues "Drakensang"-Game zum Jubiläum”.